Samstag, 9. April 2016

Bruce Springsteen sagt aus Protest Konzert ab

Beitrag von Sundance:

Hallo Community,

Bruce Springsteen sagt aus Protest Konzert ab!

Der Boss will damit ein Zeichen gegen ein Gesetz im US-Bundesstaat North Carolina setzen.

Er galt schon immer als politischer Künstler, untersagte dem späteren republikanischen US-Präsidenten Ronald Reagan 1984 in seinem Wahlkampf seinen weltbekannten Song "Born in the USA" zu verwenden, unterstützte die Präsidentschaftskampagne von Barack Obama und machte sich stets für Minderheiten stark. 

Jetzt hat Rocklegende aus Protest gegen ein Gesetz zur Toilettenbenutzung durch Trans-Menschen ein Konzert im US-Bundesstaat North Carolina kurzfristig abgesagt. Dieses Gesetz sei der Versuch, die Fortschritte der USA bei den Menschenrechten für alle seine Bürger "wieder rückgängig zu machen", erklärte er am Freitagabend in einem Statement auf seiner Homepage.

Bruce Springsteen sieht die Menschenrechte verletzt.
Er schreibt in seinem Statement weiter, in dem Gesetz würden die Rechte von Transsexuellen, lesbischen, schwulen und bisexuellen Menschen eingeschränkt, wenn ihre Menschenrechte am Arbeitsplatz verletzt würden. 

Springsteen schreibt unter anderem: Mir scheint das es ein Versuch jener Leute zu sein, die nicht damit klarkommen, dass unser Land dabei ist, die Menschenrechte aller Bürger gleichermaßen anzuerkennen. Derzeit kämpfen viele Gruppen, Unternehmen und Einzelne in North Carolina gegen die jüngste Negativ-Entwicklung."

Weiter erklärt der Superstar: "Ich finde, jetzt ist der Zeitpunkt für mich und die Band, uns solidarisch mit eben diesen Freiheitskämpfern zu zeigen. Wir entschuldigen uns aus tiefstem Herzen bei unseren Fans in Greensboro dafür, dass wir das Konzert am Sonntag, 10. April, abgesagt haben. Aber es gibt wichtigere Dinge als eine Rock-Show und dieser Kampf gegen Vorurteile und Bigotterie gehört dazu." Die Konzertabsage sei das "stärkste Mittel", das er zur Verfügung habe, um seine "Stimme gegen die zu erheben, die uns nach hinten statt nach vorne schieben wollen".

Das Konzert war im Rahmen einer Tournee in der Stadt Greensboro geplant gewesen. Die Tickets würden zurückgenommen, heißt es auf der Homepage von Springsteen. 

Mit der Absage reihte sich der Rockmusiker in eine breite Protestbewegung gegen das Gesetz in North Carolina ein. Das HB2-Gesetz ("House Bill 2"), das in den USA als "Bathroom law" bekannt ist, schreibt unter anderem vor, dass Menschen nur solche öffentlichen Toiletten benutzen dürfen, die dem in ihrer Geburtsurkunde genannten Geschlecht entsprechen. Es untersagt außerdem den Kommunen des südlichen Bundesstaats, eigene Verordnungen zum Schutz von Minderheiten bei der Nutzung von WCs und anderen öffentlichen Einrichtungen zu erlassen. Das Gesetz enthält außerdem weitere Maßnahmen, die den gesetzlichen Schutz für homo- und bisexuelle sowie Trans-Menschen beschränkt. 

Trans-Menschen sind: Deren Geschlechtsidentität nicht den geschlechtlichen Merkmalen entspricht, mit denen sie geboren wurden.
Hierzu haben einen Blogbeitrag, in dem:
Sexuelle Orientierungen/Geschlechtsidentitäten/Abkürzungen erklärt werden.

Mit dem neuen Gesetz hat sich North Carolina in den vergangenen Wochen heftige Kritik von Promis, Firmen und Verbänden eingehandelt. Der Bezahldienst Paypal etwa rückte von seinem Plan ab, in der Stadt Charlotte ein neues Betriebszentrum mit 400 Beschäftigten zu eröffnen. Hierzu haben wir sehr viel getwittert.

Bruce Springsteen kommt in diesem Sommer zu zwei Konzerten nach Deutschland: Mit der "The River Tour" machen der Boss und seine E Street Band am 17. Juni Station in München und am 19. Juni im Berliner Olympiastadion.

Es gibt immer Menschen, die der Gesellschaft zeigen und es vor allem wollen, dass Diskriminierung menschenverachtend  ist. Diese Menschen sollten wir unterstützen, indem wir darüber berichten und selbst tätig werden! 

Hier ein Tipp: Setzt euch mit Birger in Kontakt: Er ist ein erfahrener Reiseverkaufsmann, bei ihn könnt euren nächsten Urlaub-Kurztrip ganz gleich wo ihr wohnt buchen könnt. Sei es online oder durch persönliche Beratung.

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Freitag, 8. April 2016

Transsexuelle-Aufklärung tut -Not

Hallo Communtity,

heute möchten wir euch die Gruppe  Transsexuelle-Aufklärung tut -Not vorstellen:

Deren Ziele sind Beratung und Hilfestellung zu den Themen rund um

Trans* /

Inter* /

Queer und Cis*

Getreu dem Motto: “Im Gespräch bleiben” Aufklären, Ängste abbauen, Erfahrungsaustausch fördern, Hilfe zur Selbsthilfe unterbreiten.

Dienstag, 5. April 2016

Menschenrechtskonforme Behandlung Trans-Intersexualitaet

Hallo Community,

hier haben wir für euch einen interessanten Beitrag von der Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V. :

Die Stuttgarter Erklärung
Bei dieser handelt es sich um alternative Behandlungsempfehlungen, um eine menschenrechtskonforme Behandlung von Menschen mit geschlechtlichen Normabweichungen möglich zu machen, die ohne geschlechtliche Deutung auskommt. Die „Stuttgarter Erklärung“ ist eine Übereinkunft, Menschen das Wissen über ihr Geschlecht zuzugestehen, und dieses Wissen als wahrhaftig anzuerkennen. Dies ist die Grundvoraussetzung für ethisches Handeln.

Stuttgarter Erklärung mitzeichnen (macht mit!)

Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen (als PDF Datei)


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Sonntag, 3. April 2016

Tipp|Pink Lake-Festival|2016

Tipp von Felix:

Hallo Community,
hier habe ich für euch, ein Festival-Tipp:

Vom 25. bis 28. August 2016 feiern LGBTIQ-Community und ihre Freunde, zum neunten Mal am das "Pink Lake"-Festival am Wörthersee. Beim mittlerweile neunten Event dürfen sich die Gäste in Velden sowohl auf bewährte Klassiker als auch auf einige Neuerungen freuen.

Der "Pink Lake Beach Club" findet zum dritten Mal im "SOL Beachclub" statt, der nicht nur einen eigenen Sandstrand, sondern auch eine ausgezeichnete Küche zu bieten hat. In entspannter Lounge-Atmosphäre können sich die Festival-Teilnehmer von den Partys an den Abenden erholen und bei Spielen an Land und im See mit den beiden Drag-Queens Mataina und Melli Spaß haben und Preise gewinnen.

Bei der "Almdudler Trachtenparty" am Donnerstag gibt's wieder Partystimmung in volkstümlicher Schlagermanier, und bei der "Pink Lake Dance und Roller Disco" am Freitag in der Eishalle Velden heizt DJ James Munich in bewährter Disco-Manier in der überdachten Open-Air-Location den Gästen ein. Natürlich darf am Samstag die "Boat Cruise Party" mitten auf dem Wörthersee nicht fehlen. Wegen der immer größer werdenden Beliebtheit dieses Highlights wird die Party-Flotte erstmals um ein drittes Schiff vergrößert. 

Einige Neuigkeiten gibt es auch bei den "Pink Lake"-Partnerhotels, die jedes Jahr spezielle Urlaubspakete für die Festival-Teilnehmer schnüren. Zum ersten Mal bietet etwa das legendäre "Schloss am Wörthersee" ein spezielles "Pink Lake"-Paket an. Zwei Übernachtungen in dem Luxushotel direkt an der Bootsanlegestelle schlagen allerdings mit 503 Euro pro Person zu Buche.

Preiswerte Unterkünfte in Velden und Umgebung könnt über die von Wörthersee Tourismusinformation erfahren, günstige Angebote gibt es ab 20 Euro pro Nacht und Person.

Birger ein erfahrener Reiseverkaufsmann, hilft euch bei der Buchung, mit Sicherheit findet er für euch die passende Unterkunft. Ganz gleich wo ihr wohnt, meldet euch telefonisch oder per e-mail, bei ihm. 

Aktuelle News rund um das "Pink Lake"-Festival findet ihr auf der eigenen Facebook-Seite.

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Samstag, 2. April 2016

Transgender Day of Visibility


Hallo Community,

der 31.3. ist der internationale Transgender Day of Visibility (Transgender Tagder Sichtbarkeit). Ein Tag, an dem alle Menschen ihre Unterstützung für die Trans*-Community zeigen können - denn Sichtbarkeit ist so wichtig! Dieser soll Aufmerksamkeit für Trans*-Menschen schaffen. Es ist kein Tag des Gedenkens (wie der Transgender Day of Remembrance am 20. November), sondern ein Tag, an dem es um Empowerment und Wertschätzung geht.


Was können wir tun, um unsere Unterstützung für Trans*-Menschen zu
zeigen?

Die Geschichte von Trans*-Menschen kennenlernen. Hier ein Beispiel:
dunkelhäutige Trans*Frauen waren in der ersten Reihe bei den Stonewall-Aufständen.
Am 28. Juni 1969 gingen, um für ihre und die Rechte von Schwulen, Lesben und Bisexuellen zu kämpfen?

Unterschiede kennen, z.B. zwischen Geschlechtsidentität,zugewiesenem Geburtsgeschlecht, sozialem Geschlecht, sexueller Orientierung und vielen weiteren Begriffen kennen!
Wir haben hierzu eine Infoseite auf unserem Blog.

Respekt wahren, sprecht eine Trans*Person immer mit dem zu ihrer Geschlechtsidentität passenden Pronomen an und nicht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlechtspronomen. Wenn eine Trans*-Person selbst mit der Verwendung der Pronomen variiert, fragen Sie die Person, wie sie gerne angesprochen werden möchte.

Transphobie aufdecken, sagt Menschen, wenn diese sich transphob äußern! Eine Veränderung kann es nur geben, wenn auf Respektlosigkeit und Diskriminierung hinweist. 

Wir haben einen Beitrag zu den weltweiten LSBTIQ - Queer - Symbolen.

Hier ein Beispiel aus den USA:

Das 48 Stockwerke hohe Duke Energy Center von Wells Fargo in Charlotte, North Carolina erstrahlte am vergangenen Donnerstag in den Farben Pink, Weiß und Blau. "Wir unterstützen den internationalen Tag der Transgender-Sichtbarkeit", schrieb das Finanzdienstleistungsunternehmens mit Hauptsitz in San Francisco dazu auf Twitter.
Die Beleuchtung des Duke Energy Center war gleichzeitig ein unübersehbarer Protest gegen die Regierung von North Carolina. In der Woche zuvor hatte Gouverneur Pat McCrory ein umstrittenes Gesetz unterzeichnet, das die Diskriminierung von LGBT ausdrücklich erlaubt.
In einem Offenen Brief forderte Wells Fargo die Rücknahme der homo- und transphoben Verordnung, die u.a. verhindern soll, dass Transsexuelle öffentliche Toiletten benutzen, die ihrer Geschlechtsidentität entsprechen.

Quelle und weitere Informationen: http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1464

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Freitag, 1. April 2016

Gibt es Rassismus in der LSBTIQ-Community?


Hallo Community,

was sagt ihr hierzu:
Gibt es Rassismus in der LSBTIQ-Community?
Wir starten zu diesem Thema eine Umfrage, schreibt uns hier zu eine E-Mail an wbirger44|at|gmail.com (vom 01.April bis 30.April 2016). Teilt uns mit, was Ihr erlebt habt.


So sollte die E-Mail verfasst werden:

Muster

Name: Felix

Gibt es Rassismus in der LSBTIQ-Community? 
Hier mit Ja oder Nein antworten

Mein Erlebnis:


Nur an der Umfrage teilnehmen 
hier mit Ja oder Nein antworten


Mein Beitrag darf veröffentlicht werden 
hier mit Ja oder Nein antworten

Wir veröffentlichen dann hier auf unserem Blog eure Beiträge, sofern ihr es wünscht. Ansonsten wird deine Antwort für die Umfrage gewertet.

Hier haben wir einen Beitrag über:
Rassismus in der Schwulen-Community?
Über Rassismus wird in den USA deutlich mehr gesprochen als in Deutschland, wo das Thema meist nur dann auf den Tisch kommt, wenn Neonazis dunkelhäutige Mitbürger attackieren oder (lesbische) Aktivistinnengruppen wie LesMigras die Postkolonialismus-Keule schwingen –mit gezielten Vorwürfen auch gegenüber der diesbezüglich unsensiblen LGBTI-Community hierzulande, deren Blindheit oder bewusstes Desinteresse bei diesem Thema auch als Rassismus ausgelegt werden kann. Was Rassismus innerhalb der schwulen Welt angeht, so hat der Ex-Footballer Michael Sam die Diskussion gerade neu angestoßen mit einem Interview in der britischen Zeitschrift „Attitude“. Sie hat dem amerikanischen Ex-Sportler eine Coverstory gewidmet, die weltweit für Schlagzeilen sorgte.