Dienstag, 31. März 2015

Kike Arnal-Trans* in Mexiko

Hallo Community,

ich möchte das Buch  "Bordered Lives" von Kike Arna vorstellen:

Trans* in Mexiko: Génesis Rafael Lopez Ramirez war schon als Kind klar, dass er als Mann leben will - der 39-jährige ist einer von sieben Transmenschen aus Mexiko, die der bekannte Fotograf Kike Arnal in seinem neuen Buch "Bordered Lives" porträtiert hat.

Der mit Unterstützung der Arcus Foundation und des Mäzens Jon Stryker entstandene 176-Seiten-Band zeigt die Protagonist_innen zum einen sehr privat in ihrem täglichen Leben, etwa beim Aufstehen oder beim Treffen mit Freunden. Zum anderen klammert er politische Dimensionen nicht aus: Denn trotz rechtlicher Verbesserungen sind Transphobie und transphobe Gewalt noch immer ein großes Problem in Mexiko.

So begleitet Kike Arnal mit seiner Kamera u.a. die Trans-Aktivistin Angie Rueda Castillo, die im Land bekannte Entertainerin Himmel Reyes, Sexworkerin und Aids-Aktivistin Oyuki Martinez Colin oder das erste in Mexiko verheiratete Trans-Paar Mario Sanchez Perez und Diana Laura Guerrero Sandoval.

Quelle und weitere Informantionen: http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1089

Montag, 23. März 2015

DVD-Tipp-Bruno and Earlene go to Vegas



Hallo Community,

hier habe ich einen DVD- Tipp für euch:

Mit seinem Erstlingsfilm "Bruno and Earlene go to Vegas" hat Simon Savory das vielleicht queerste Roadmovie aller Zeiten geschaffen.

In diesem geht es darum das Earlene will einfach weg und ihrem früheren Leben entfliehen, und nur Los Angeles scheint ihr die richtige Stadt, um komplett neu zu beginnen. Zur perfekten Ablenkung entpuppt sich der intersexuelle Teenager Bruno, der unvermittelt in ihr Leben platzt: wunderschön und – wie sie selbst – stets pleite und ein wenig ziellos durchs Leben irrend.

Die zwei Außenseiter freunden sich schnell an – doch Brunos geheimnisvolle Seite birgt ungeahnte Risiken. Nicht nur ist er Kleinkrimineller mit einem weichen Herz – er scheint die Gefahr regelrecht anzuziehen. So ist ihm auch die Polizei bald dicht auf den Fersen.

Kurzerhand nimmt Earlene den halbstarken Beau unter ihre Fittiche und nimmt mit ihm Reißaus Richtung Las Vegas. Auf ihrer visuell berauschend in Szene gesetzten Reise nach Nevada begegnen sie u.a. einem sexuell verwirrten Autodieb und ein paar sexy Strippern.

Als Höhepunkt stößt das Duo auf eine Gruppe fröhlich tanzender Schwuler, Drag Queens und Transgender, die mitten in der öden Wüste Nevadas eine Art Ersatzfamilie auf der Suche nach Liebe gegründet haben. 

Simon Savory hat mit "Bruno and Earlene go to Vegas" das Roadmovie zwar nicht neu erfunden, aber wunderbar queer transformiert. Die Einflüsse von "Thelma & Louise" und "The Adventures of Priscilla" sind in seinem Erstlingswerk nicht zu übersehen, und doch hat er den queeren Ansatz so überzeugend wie kein Regisseur zuvor umgesetzt.

Einzigartige Charaktere sowie vor allem brillante Einstellungen, Farben und Bilder machen die kleinen Schwächen der Low-Budget-Produktion schnell wieder wett. (cw/pm)

Quelle und weitere Informationen: http://www.queer.de/detail.php?article_id=23459


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Musical-Tipp:Grimm - Die wahre Geschichte von Rotkaeppchen und ihrem Wolf

Hallo Community,

ich habe ein Musicl-Tipp für euch:
Das Musical "Grimm" hatte  in der kleinen Neuköllner Oper  (Berlin) Premiere. Und beeindruckte mit homosexuellen Schweinchen, einem frechen Rotkäppchen und einem sensationellen Wolf.

Info zum Musical:

Grimm - Die wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf.
Ein Musical von Thomas Zaufke
und Peter Lund
Deutsche Erstaufführung  19. März 2015

Koproduktion mit dem Studiengang
Musical/Show, UdK Berlin

Alle Dorfbewohner sind sich einig: Im Wald ist es gefährlich. Denn da haust der große böse Wolf. Jeder im Dorf hat seine schlechten Erfahrungen mit dem Wald gemacht; Mutter Geiß mit ihren sieben Geißlein, die drei Schweinchen und der alte Hofhund Sultan.

Aber Rotkäppchen will trotzdem in den Wald. Vielleicht ist der Wolf ja gar nicht so böse?

Und tatsächlich; der junge Wolf, dem sie auf ihrem Weg durch den Wald begegnet, gefällt Rotkäppchen ausnehmend gut und erstaunt hört sie von ihrem neuen Freund eine ganz andere Geschichte über das edle Geschlecht der Wölfe. Und damit beginnt eine Geschichte, die etwas anders verläuft als bei den Gebrüdern Grimm. . Denn niemand will sich so einfach seine Märchen kaputt machen lassen, schon gar nicht wenn es um gute und böse Völker geht.  Daher  kann auch ein tapferes Mädchen wie Rotkäppchen nicht verhindern, dass bald ein neues, etwas anderes Märchen im Dorf erzählt wird von ‚Rotkäppchen und dem bösen Wolf‘.
Mit „GRIMM- die wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf“ begeben sich Thomas Zaufke und Peter Lund nach „Cinderella passt was nicht“ ein weiteres Mal in das Land der Märchen und stellen den grimmschen Kosmos liebevoll boshaft auf den Kopf. Drei berühmte und viele weniger bekannte Märchen standen Pate bei dieser neuen Fabel, die die ewige Geschichte von guten und bösen Völkern für heute neu interpretiert. Denn mal ehrlich: Wer ist heute eigentlich der Böse? Oder umgekehrt: Wer ist es nicht?

Buch und Regie: Peter Lund
Musikalische Leitung: Hans-Peter Kirchberg/Tobias Bartholmeß
Choreographie: Neva Howard
Ausstattung: Ulrike Reinhard

Mit: Kiara Brunken, Devi-Ananda Dahm, Sophia Euskirchen, Fabian-Joubert Gallmeister, Anthony Curtis Kirby, Dennis Hupka, Katharina Beatrice Hierl, Jan-Philipp Rekeszus, Dennis Weißert, Feline Zimmermann.
TERMINE

19.03.2015 – 20:00
21.03.2015 – 20:00
22.03.2015 – 18:00
26.03.2015 – 20:00
27.03.2015 – 20:00
28.03.2015 – 20:00
29.03.2015 – 18.00
02.04.2015 – 20:00
03.04.2015 – 20:00
04.04.2015 – 20:00
05.04.2015 – 18:00
08.04.2015 – 20:00
09.04.2015 – 20:00
10.04.2015 – 20:00
12.04.2015 – 18:00
15.04.2015 – 20:00
16.04.2015 – 20:00
18.04.2015 – 20:00
19.04.2015 – 18:00
23.04.2015 – 20:00
24.04.2015 – 20:00

Saal der Neuköllner Oper
TICKETS von 13 – 24 Euro (ermässigt 9 Euro) unter 030 688907 77
Quelle und weitere Informationen: http://neukoellneroper.de/#maerz

Kommentar und Bilder zum Musical:

Der offensichtliche Hingucker der Produktion sind allerdings die zwei zentralen Rollen: Rotkäppchen und der Wolf, namens Grimm. Ich kann nur sagen, Devi Dahm und der hühnenhafte Jan-Philipp Rekeszus sind perfekt. Punkt. Ausrufungszeichen. Noch ein Ausrufungszeichen. Weil alles stimmt: Körpersprache, rollendeckender Typ, Ausstrahlung, die Chemie untereinander. Beide verfügen über raumgreifende Stimmen mit individueller Färbung; sie hat diesen leicht schnippischen Unterton, er einen höhensicheren Broadwaybariton mit markigem Timbre. Und ja, ein Waschbrettbauch im Wolfskostüm mindert die positive Wirkung keinesfalls!

Drumherum weitere exzeptionelle Einzelleistungen. Fabian Gallmeister schafft es, mit der äußerst unsympathischen Rolle des homophoben Schweinchen Schlau große Wirkung zu entfalten. Anthony Curtis Kirby ist als leicht trotteliger Hund Rex im Konflikt zwischen Dorfgemeinschaft und Jagdinstinkt ("Blut beleckt") eine Nummer für sich. Das gilt auch für Feline Zimmermann als zartes Schweinchen Dick ("Dicklinde"), die sich in die Wildsau Kiara Brunken im Punk-Look verliebt. Was in Form von wunderbaren lesbischen Retro-Duetten im Foxtrott und Charleston-Rhythmus liebevoll ausmusiziert wird, die für mich zu den musikalisch stärksten Momenten des Abends zählen.

Als schwäbelnde Mutter Geiß ist Katharina Hierl einerseits zum Schreien komisch, andererseits mit ihrer Doppelmoral erschreckend. Die Verführungsszene, in der sie den Wolf flachlegt, war grandios. Als dorfältester Hund namens Sultan macht Dennis Weißert gute Figur. Er sowie alle anderen setzen die Choreographie von Neva Howard in der Schwarz-Weiß gehaltenen Bühne effektvoll um.

Quelle und weitere Informationen: http://www.queer.de/detail.php?article_id=23454

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Die Selbsthilfegruppe Regenbogenfamilie aus Lüneburg

Hallo Community,

ich möchte euch die Selbsthilfegruppe Regenbogenfamilie aus Lüneburg vorstellen:


Ansprechpartner/in

Lange, Helen
Telefon: 04131-9975358
E-Mail: regenbogenfamilie|at|queer-lueneburg.de

Masch, Daniel
E-Mail: Daniel-Masch|at|gmx.de

Sprechzeiten

Nach telefonischer Absprache 1X im Monat am Wochenende.

Treffpunkt

In der Schrebergartenkolonie, (Garten Nr. 50, "Regenbogengarten"), Düvelsbrooker Weg, 21335 Lüneburg.

(Bei schlechtem Wetter findet das Treffen in der Infoline Lüneburg, Beratungsstelle der Niedersächsischen AIDS-Hilfe, Heiligengeiststr. 31 statt. Bitte vorher telefonischen Kontakt aufnehmen.)

Info:

Wir bieten mit unserem Gruppenangebot einen Ort, an dem Regenbogenfamilien und solche, die es werden wollen, wie selbstverständlich leben, sich austauschen und gegenseitig unterstützen können. Dabei finden Themen wie Eingetragene Lebenspartnerschaften, Kinderwunsch und Möglichkeiten der Erfüllung des Kinderwunsches, Stiefkindadoptionen und Fragen, die die Erziehung der Kinder betreffen, einen passenden Rahmen. Diese Selbsthilfegruppe ist Elternstammtisch, Krabbelgruppe, Kindergruppe und Kinderwunschgruppe in einer lockeren Café-Atmosphäre. Für die Kinder gibt es einen Spielbereich. Im Sommer sind gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge mit Kindern in den eigens dafür vorgesehenen "Regenbogen-Garten" vorgesehen.

Selbsthilfegruppe Trans * LG - SHG Transidentität Lüneburg

Hallo Community,

ich möchte euch die Selbsthilfegruppe Trans * LG - SHG Transidentität vorstellen:

Ansprechpartner/in

Masch, Daniel
Telefon: 0176 -76117402
E-Mail: Daniel-Masch|at|gmx.de


Sprechzeiten

Die Gruppe trifft sich jeden dritten Mittwoch um 19 Uhr.

Treffpunkt

In den Räumlichkeiten des Checkpoint Queer,  Beim Holzberg 1, 21337 Lüneburg.

Info:
Die Selbsthilfegruppe wendet sich an transidente Menschen und deren Angehörige; also an Männer, die sich als Frau fühlen, an Frauen, die sich als Mann fühlen oder auch an Menschen, die sich beiden und/oder keinem Geschlecht so richtig zugehörig fühlen. Personen, die sich ihrer geschlechtlichen Identität nicht sicher sind oder ein anderes Geschlecht anstreben, sind verschiedenen persönlichen, sozialen und medizinischen Problemen ausgesetzt.

Wir treffen uns, um über diese Anliegen zu sprechen, aber auch um uns auszutauschen über Styling, männliche und weibliche Themen und Erfahrungen mit Ärzten, Therapeuten, Gutachtern etc.. Auch Angehörige sind herzlich willkommen, um ihre Erfahrungen, Ängste und Wünsche zu teilen und sich auszutauschen.

Worum geht's?
Trans* zu sein, bedeutet, sich nicht oder nur unzureichend mit dem angeborenen Geschlecht identifizieren zu können. Dieser Zustand führt meist zu Verunsicherung und Selbstablehnung; die gefühlte Identität passt nicht zu dem, was vom Umfeld erwartet und dementsprechend meist gelebt wird.

Zur freien Wahl der geschlechtlichen Identität gehört auch, selbstbestimmt zu entscheiden, wie mit dem eigenen Empfinden umgegangen wird und welche Lösungen jede/jeder Einzelne für sich findet. Trans* ist die Freiheit, sich selbst unabhängig vom binären Geschlechtersystem zu definieren. Jede Person ist nach eigenem Empfinden transgeschlechtlich oder nicht.

Wer sind wir?
Der Trans*LG ist die Lüneburger Selbsthilfegruppe für Transidenten, Transmenschen, Transsexuelle und genderqueere Personen aller Art. Jede und jeder ist herzlich willkommen. Zusätzlich bieten wir Angehörigen und Partnern die Möglichkeit, sich an den Treffen zu beteiligen.

Was wollen wir?
Transgeschlechtliche Menschen stehen vielen Problemen, Herausforderungen und Entscheidungen oft allein gegenüber. Manche Themen sind so kniffelig oder emotional belastend, dass ein gemeinsamer Austausch auf vielen Ebenen hilfreich ist.

Bei uns findet ihr: 
Austausch und Kontakt mit anderen Transmenschen (und Angehörigen/Partnern)
Unterstützung und Informationen rund um das Thema Trans*

Unsere Treffen:
Wir treffen und jeden dritten Donnerstag im Monat im checkpoint queer (Beim Holzberg 1; 21335 LG). Los geht es ab 19:00 Uhr mit offenem Ende. Wer erst später Zeit hat, kann einfach dazukommen. Wir haben das "Wohnzimmer" für uns, die Raucher können die Terasse nutzen; Getränke sind teilweise frei. Zusätzlich gibt es eine Whatsapp-Gruppe, in der wir aktuelle Trans*Themen und Termine besprechen.

Wie laufen diese Treffen ab?
Wir treffen uns, um zu quatschen, uns auszutauschen und auch, um Fragen anzusprechen, die keiner so gut versteht und beantworten kann, wie andere Transidenten. Wichtig ist dabei, dass wir uns wohlfühlen und dass es keine Zwänge oder Erwartungen gibt.

Ihr könnt ... 


  • eure Themen besprechen
  • einfach zuhören
  • euch an Diskussionen beteiligen
  • Fragen stellen
  • mit Leuten schnacken


Für weitere Fragen sprich mich gerne an!
Wir freuen uns über neue Gesichter!
Daniel Masch

Samstag, 21. März 2015

Christine Jorgensen: erste Transsexuelle mit einer erfolgreichen GaOP

Beitrag von Sundance:

Hallo Community,

hiermit möchte ich euch Christine Jorgensen vorstellen: sie war die  erste Transsexuelle mit einer erfolgreichen GaOP (Geschlechtsangleichenden Operation).

Christine Jorgensen wurde unter dem Namen George William Jorgensen 30. Mai 1927 als zweites Kind von zwei dänischen Immigranten geboren. Schon im Kindesalter erkannte sie das sie ein Mädchen in einem Jungenkörper war. Sie beneidete seine ältere Schwester Dorothy um deren schönen Kleider. 
Sie absolvierte Christoph Columbus High School in 1945 und wurde kurz danach in die Armee eingezogen. Nach einem Jahr in der Armee, verbrachte sie die nächsten 4 Jahre in New York, wo sie Studium der Fotografie. In diesen Jahren begann sie auch auf die weiblichen Hormone zu nehmen und gemeinsam mit Dr. Joseph Angelo geplant eine mögliche Geschlechtsumwandlung in Europa. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Möglichkeit für eine solche Maßnahme in den Vereinigten Staaten.

1950 Christine Jorgensen reiste nach Skandinavien. Der Plan war, dass sie operiert in Schweden, aber bei einem Besuch zu Verwandten in Kopenhagen, wurde sie zu Dr. Christian Hamburger unter anderem vorgestellt, er war ein Spezialist für Hormonbehandlungen.

Am 24.09.1951 wird die erste von drei Operationen von Dr. Hamburger ausgeführt. Im Herbst 1952 folgen weitere Operationen.
Christine Jorgensen kehrte - wie damals üblich - mit dem Schiff nach New York zurück. In der Presse wurden die voraus telegrafierten Passagierlisten publiziert. Unter großer Aufmachung berichtete die Presse auch, ein amerikanischer Soldat hätte sich einer Geschlechtsumwandlung (»sex change Operation«) unterzogen. Am 01.12.1952 erscheint die Daily News mit der Schlagzeile: "Ex-GI Becomes Blonde Beauty – Operations Transform Bronx Youth". Seither ist das Phänomen Transsexualität in den Medien präsent. Doch zu diesem Zeitpunkt war die Geschlechtsangleichende Operation noch nicht durchgeführt worden, erst Jahre später ließ sich sie sich eine plastisch-chirurgisch Neovagina machen. Den Name Christine wählte sie, als ein besonderen Dank an Dr. Christian Hamburger.
Wegen der Schlagzeile des Daily News wurde sie berühmt und bekam sie über 1000 Zuschriften aus aller Welt von anderen, die sich in ihrer Geschichte wieder erkannten.
Christine Jorgensen nutzte weitgehend den Ruhm für sich und machte Karriere als Schauspielerin und Entertainerin.
Eine ihrer Aussagen waren: „Die Natur hat einen Fehler gemacht,den ich korrigiert habe.“

Während sie nie ihre Wahl infrage gestellt hatte, gab es Medien die sieverspotten und zur „Witzfigur“ machten. Selbst die amerikanische Regierung war nicht bereit, sie als weibliche voll anerkennen. Ihr würde eine Ehe-Lizenz im Jahr 1959 verweigert, weil in ihrer Geburtsurkunde "männlich" stand und auch nicht auf weiblich korrigiert wurde.
In den 1970er und 1980er Jahren war sie eine beliebte Dozentin an Universitäten, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. Sie war für ihre Direktheit und poliert Witz bekannt. 1970 wurde ihr Leben verfilmt: Die Christine Jorgensen Story.

Sie starb am 03. Mai 1989 an Blasen und Lungenkrebs.

Quellen und weitere Informationen:






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Freitag, 20. März 2015

Tipp: Queer-Literaturtreff Lueneburg

Hallo Community,

neu in Lüneburg ist der  Queer-Literaturtreff. 
Dieser ist für alle deren Hobby Lesen ist und für die, die Spaß am Schreiben haben.
Wer Zeit und Lust hat in gemütlicher Runde bei Kaffee/Tee /Kuchen zusammen zu kommen, um sich auszutauschen/klönen, ist  herzlich willkommen.
Die Treffen werden im privaten Rahmen einmal im Monat stattfinden, dass erste Treffen ist am: 
Sonntag, den 26.04.2015 um 15.00 Uhr.
Weitere Informationen zum Treffpunkt erhaltet ihr per E-Mail: phoenix84|at|freenet.de, oder beim Sundance Board: http://sundance.forumo.de 
Dort gibt es einen Bereich zum Queer-Literaturtreff. 
Hier besteht die Möglichkeit, sich schon einmal online austauschen, ihr könnt Vorschläge und Ideen zum Literaturtreff, die euch wichtig sind, vorbringen. 
Dazu müsst ihr euch registrieren und und den Account freischalten lassen.
Oder kommt zu unserem nächsten Treffen, dass erst nach den Osterfeiertagen am  07.04.2015 stattfindet. Wir freuen uns euch begrüßen zu können!

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Freitag, 13. März 2015

Link-Tipp

Hallo Community,

ich möchte euch  Erwin In het Panhuis  kostenloses Web-Archiv vorstellen.
Er hat 4.200 historische Berichte über Lesben und Schwule zusammengeführt, welches sehr lesenswert ist!
Ich habe schon einige Seiten seines Web-Archiv gelesen, es gibt unter anderem folgende Themen:


  • Online-Bibliographie zur Homosexualität
  • Unendlich heterosexuelle Weiten. Homosexualität in Star Trek
  • Erwin In het Panhuis: "Hinter den schwulen Lachern. Homosexualität bei den Simpsons"


ein wirklich sehr informatives und gut aufgebautes Archiv: http://www.erwin-in-het-panhuis.de



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Dienstag, 10. März 2015

Das Sundance Board

Hallo Community,

ich möchte euch das Allroundboard

Sundance-Queer-Freizeit-Kreativ-Hobby-Forum vorstellen.


Dessen Themen sind unter anderem:
  • die Queer Community
  • Buchtipps
  • Reisetipps
  • verfassen von eigenen Geschichten
  • zeichnen
  • fotografieren
einfach kreativ sein, einfach Spaß haben :-)

Dieses ist vor Kurzem gestartet, also noch ganz frisch. Es wäre toll wenn ihr euch dort anmeldet und an diesem mitwirkt, danke.



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Montag, 2. März 2015

Regenbogen-Bus in London

Hallo Community,

Wie toll ist das denn “Ride with Pride” steht nun auf den Bussen in London. Damit will das Beförderungsunternehmen “Transport for London” (TFL) die Vielfältigkeit zelebrieren und schickt deswegen Busse ins Rennen, die mit einem Regenbogen beklebt sind.

Anlässlich zum zehnjährigen Jubiläum ihres LGBT-Mitarbeiternetzwerks haben die TFL einen Regenbogen-Bus eingesetzt.

Unter dem Motto "Ride with Pride" wird der Rainbow Doppeldecker ein Jahr lang auf der Linie 8 von Bow Church in Tower Hamlets zur Tottenham Court Road unterwegs sein - vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Tower oder dem Riesenrad London Eye.

Laut TFL, soll der Bus in der ganzen Stadt ein Lächeln hinterlassen.
Leon Daniels, ist bei TFLfür den Busverkehr zuständig, sagte; "Der Regenbogen-Bus ist eine große Bereicherung für die Straßen von London und ein fantastischer Weg für uns, die Vielfalt in dieser großen Stadt zu feiern." 
Was für eine tolle Botschaft. Wir würden uns so eine Aktion auch hier in Lüneburg wünschen! 


Denn es gab in England einen handfesten Skandal, nachdem auf den Bussen in London für die christlich-fundamentalistische Gruppierung “Core Issues Trust” geworben werden sollte. Sie setzt sich dafür ein, dass Homosexuelle ihre Orientierung ändern und wollten auf den Bussen mit dem Spruch “Not gay! Post gay, ex- gay and proud. Get over it!” (Nicht schwul! Schwul war früher, ex-schwul und stolz. Bring’s hinter Dich!) werben. 


Londons Bürgermeister Boris Johnson hat die schwulenfeindliche Werbekampagne gestoppt und nannte London als eine der tolerantesten Städte der Welt.  

Quelle, weitere Informationen und Fotos sind hier zu finden: http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1060
und http://mono-magazin.de/rainbus-london/


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