Samstag, 28. Februar 2015

Lili Elbe

Beitrag von Sundance:

Hallo Community,

hiermit möchte ich euch Lili Elbe vorstellen. Sie war die erste Transsexuelle, die sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzog.

Lili Elbe (* 18. Dezember 1882 in Vejle, Dänemark; † 12. September 1931 in Dresden), geboren als Einar Wegener war die erste Transsexuelle, die sich einer geschlechtsangleichenden Operation, im Institut von Magnus Hirschfeld und der Dresdener Frauenklinik, unterzog.

Lili Elbe zählte damals in ganz Europa zu den aufsehenerregendsten Fällen von Kurt Warnekros, Gynäkologe und Leiter der Frauenklinik in Dresden.
Sie wurde als jüngstes von vier Kindern, drei Söhnen und einer Tochter, eines Kaufmannes in Vejle, Dänemark geboren.
In jungen Jahren wurde Lili oft aufgrund ihrer langen blonden Locken und sehr hellen Haut für ein Mädchen gehalten. Im Alter von 5 Jahren verlieh ihr der Kindergarten für gute Leistungen im Sticken und Stricken eine Auszeichnung im Handarbeiten. Von ihren Brüdern ist sie oftmals wegen ihrer Mädchenstimme gehänselt worden. Die Schulzeit verbrachte Lili sehr unauffällig. Sie besuchte oft die Bibliothek und war als „richtiger Junge“ an Prügeleien beteiligt. Im Schwimmunterricht empfand Sie jedoch immer ein Unbehagen aufgrund ihrer Knabenfigur. Die Jungen waren im Vergleich meist körperlich weiter entwickelt als sie, wie sie berichtete.

Im Anschluss an das Gymnasium folgte im Alter von 19 Jahren ein Studium an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Dort lernte sie Gerda Gottlieb kennen, die beiden verliebten sich ineinander und heirateten 1904. Elbe spezialisierte sich auf Landschafts- und Architekturmalerei, während Gerda Wegener sich für Illustration und Modegrafik entschied. Um ihren Wirkungskreis zu erweitern, zogen sie 1912 nach Paris, wo zudem Gerda ihre lesbische Orientierung und Lili ihre Transsexualität freier ausleben konnten. Nur die engsten Freunde wussten, dass Lili Elbe identisch mit Einar Wegener war; Fremden stellte Gerda Wegener Lili Elbe als Schwester ihres Mannes vor. Sie waren in der europäischen Künstlerszene sehr begehrt. Sie reisten viel und verbrachten ihre Zeit in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und hatten Zeit Lebens eine enge Bindung an Kopenhagen.
1930 beschloss Lili Elbe, die körperliche Anpassung an das gefühlte Geschlecht endgültig zu vollziehen. Im Februar 1930 kam Lili Elbe der Anweisung von Kurt Warnekros nach und begab sich nach Berlin. Das Institut für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld in Berlin führte entsprechende Operationen durch, denen sie sich unterzog. Die erste Operation fand in einer Praxis in Berlin statt. Danach begab sie sich in die Frauenklinik Dresden. Am 26. Mai 1930 führte Kurt Warnekros eine zweite Operation durch.
Als Folge der geschlechtsangleichenden Operation wurde die Ehe vom dänischen König annulliert, Lili erhielt Papiere auf ihren neuen Namen.
Einige Monate nach der dritten Operation 1931 kam es zu Komplikationen wahrscheinlich auf Grund von Transplantatabstoßung, an denen Lili Elbe verstarb. Sie wurde auf dem Dresdner Trinitatisfriedhof beigesetzt.
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Lili_Elbe und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld: http://mh-stiftung.de/biografien/lili-elbe/

Nun wird ihr Leben verfilmt, neben Eddie Redmayne und Alicia Vikander werden in weiteren Rollen unter anderem Amber Heard und Matthias Schoenaerts zu sehen sein. "The Danish Girl" soll voraussichtlich 2016 in die deutschen Kinos kommen.

Quelle: http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1058


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Montag, 23. Februar 2015

Radiotipp: Am 20.03.2015 ist Queer ON AIR

Hallo Community,

Queer ON AIR

wird alle 4 Wochen am Freitagabend von 19.00 bis 20.00 Uhr wird auf Radio ZuSa gesendet.

Inhalte der Sendung sind schwule Meldungen und politische Nachrichten aus aller Welt, ebenso wie Infos und Veranstaltungstipps aus der Region, die besonders für Schwule und Andersliebende allgemein interessant sind. Musik gibt es natürlich auch.

Die nächste Sendung ist am: am 20.03.2015

Zu empfangen ist Radio Zusa über die Frequenzen 88.0, 89.7 und 95.5 MHz und weltweit als Livestream unter www.radio-zusa.de


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Knuddel - Award 2015

Hallo Community,

Die KNUDDEl-Award-Gala  findet am 02. April 2015 im Best Western Premier Hotel MOA, Berlin (Stephanstraße 41, 10559 Berlin) statt, Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr.


Karten zur Veranstaltung sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Auftreten werden u.a.  Daniel Schuhmacher, Holger Edmaier, Ikenna Amaechi und die Crazy Queens. 

After-Show-Party ab 23:00 Uhr auch im Best Western Premier Hotel MOA, Berlin.

In fünf Kategorien wird zum dritten Mal der "LGBT-Ehrenpreis" verliehen – jetzt kann man unter 20 Vorschlägen abstimmen.

20 Kandidaten wurden nominiert und damit bereits gewürdigt, doch nur fünf können mit einem goldenen Täfelchen nach Hause gehen.  Mit dem "LGBT-Ehrenpreis" sollen "Personen, die sich in ihrem Schaffen für mehr Akzeptanz und Toleranz in der Szene eingesetzt haben", gewürdigt werden.

"Der Knuddel Award ist der bundesweit einzige 'Publikumspreis' der LGBTTI - Community und ein 'Danke' für Vereine und Personen, die sich ehrenamtlich in der und für die Community eingesetzt haben", heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Veranstalter vom Sonntag.

In fünf Kategorien hat die fünfköpfige Jury (bestehend aus der Fechterin und LSVD-Vorstandsfau Imke Duplitzer, Waldemar Geiger vom LFC e.V., Stefan Steiner von der "Knuddel mal wieder"-Kampagne, Miss CSD 2012 Berlin Cathrinsche alias Klaus Rauschnig sowie Bernard J. Butler, Veranstalter des Berliner Candlelight Memorial) jeweils vier Nominierungen bekannt gegeben. Auf der Webseite kann man bis zum 1. April über seine persönlichen Favoriten abstimmen.

In der Kategorie "Beste Vereins- und Präventionsarbeit in der Community" stehen zur Auswahl die "Freunde im Krankenhaus", die seit 25 Jahren HIV-Patienten im Berliner Auguste-Victoria-Krankenhaus mit Kuchen und Show unterhalten, das queere Zentrum "Rat & Tat" in Bremen, die rührige Initative "Enough is Enough" sowie das schwule Rugby-Team "Berlin Bruisers".

Auf die Auszeichnung für die "beste Medien- und Öffentlichkeitsarbeit in der Community" dürfen sich die drei Stadtmagazine "hinnerk" (Hamburg), "Schwulst" (Stuttgart) und "Siegessäule" (Berlin) sowie das Münchner "Radio Uferlos" Hoffnung machen.

Als "bester Repräsentant der Community" wurden die "Grüne Weinkönigin" Claudia Kristine Schmidt, Mr. Fetisch Germany 2013/14 Daniel Hiller, die Dragqueen Barbie Breakout sowie die Sänger-Initiative "100% Mensch" nominiert.

In der Kategorie "Bestes Veranstaltungs- und Gastro-Team der Community" können das "Festival der Travestie" in Mannheim, das CSD-Straßenfest Ulm/Neu-Ulm, die "Community Star"-Verleihung aus Berlin sowie der "Tag der Akzeptanz" in Greifswald auf eine Auszeichnung hoffen.

Mit dem fünften Knuddel Award wird "ein Leben für die Community" geehrt. Hier wurden der Hamburger Schmidt-Theater-Chef Corny Littmann, der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck, Ralph Ehrlich von der Berliner Aids-Hilfe sowie de "Box"-Redakteur und "Folsom Berlin"-Mitbegründer Jürgen Rentzel nominiert.

Verliehen werden die Knuddel Awards am Donnerstag, den 2. April im Rahmen einer feierlichen Gala im Grande Westin Premier Hotel MOA in Berlin. Beginn ist wie eingangs erwähnt um 19 Uhr. 

Quelle und weitere Informationen sind hier zu finden: http://www.knuddel-award.de
u.  http://www.queer.de/detail.php?article_id=23273




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Freitag, 20. Februar 2015

La Cage aux Folles - Ein Musical mit einer politischen Botschaft

Hallo Community,

das Hans Otto Theater  hat  noch bis 26. April ’15 *La Cage aux Folles (Ein Käfig voller Narren) Musical von Jerry Herman / Buch von Harvey Fierstein im Programm.

*/// Nach dem Stück »La Cage aux Folles« von Jean Poiret / Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin* 

Wer »La Cage aux Folles« noch nicht kennt:

Bienvenue im »La Cage aux Folles«, Stolz von St. Tropez! Jede Nacht steigen hier die Champagnerkorken, blitzen der Charme von Gastgeber Georges und die Beine der Girls, singt sich Star Zaza, alias Albin, in die Herzen der Gäste. Aber Unheil droht, denn Jean-Michel, Sohn von Georges und Ziehsohn von Albin, will heiraten. Nicht nur der Verlust des geliebten Jungen stürzt das Paar in ein tiefes Tal, auch seine Ankündigung, das Mädchen samt Eltern nach Hause einzuladen. Denn der Vater der Künftigen ist ein erzkonservativer Politiker, wenn er erfährt, in welches Haus seine einzige Tochter einheiraten will, ist es mit der gemeinsamen Zukunft der jungen Leute vorbei. Ein Plan muss her, doch die Idee, mit der Jean-Michel und Georges aufwarten, hat es in sich: Die leibliche Mutter soll für den Abend anreisen und die liebende Gattin spielen, Albin dafür ins Hotel verschwinden. Zu recht fühlt der sich verraten – die Krise ist da! Doch Albin kehrt zurück ins Spiel, als die Mutter absagt. Sein eigener Vorschlag stellt alle früheren in den Schatten: Er selbst wird als Mutter auftreten! Dieser Abend wird eine Achterbahnfahrt – aber die größten Überraschungen kommen noch … 

Eine große Liebesgeschichte, eine hinreißende Travestietruppe, heiße Rhythmen und großartige Songs, wie die Hymne »I Am What I Am«, machen dieses Musical weltweit zum Publikumshit. 

Quelle und weitere Informationen/Spielplan sind hier zu finden:



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Mittwoch, 18. Februar 2015

Trans* in der Arbeitswelt - Wanderausstellung der Fotografin Anja Weber

Hallo Community,

hier möchte euch die Wanderausstellung der Fotografin Anja Weber vorstellen.

18.02.2015 Trans* in der Arbeitswelt: Für eine Wanderausstellung hat die Fotografin Anja Weber zwölf transgeschlechtliche Menschen porträtiert, die den Mut haben, sich mit ihrem Bild und ihrem Namen an ihrem Arbeitsplatz zu zeigen.


Auf den Bildern sind Personen zu sehen in ganz unterschiedlichen Berufen und Arbeitsumfeldern: in Büros, Produktions- und Dienstleistungsbetrieben, als Lehrende, als LKW-Fahrende oder im Obst- und Gemüseladen.



Die Porträts laden ein, über die Lebensgeschichten, Diskriminierungs- und Erfolgserfahrungen transgeschlechtlicher Menschen nachzudenken - und sollen andere ermutigen, offen auf Stellensuche zu gehen oder einen Transitionsprozess am Arbeitsplatz zu wagen, wenn dies für sie innerlich stimmt. Und sie appellieren an Arbeitgebende, sich für Trans*Menschen zu öffnen und das Potential zu erkennen, das in dieser Öffnung steckt.



Die Wanderaustellung ist ein Projekt der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung bei der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen.



Alle zwölf Motive sind in der Queer.de  Online-Galerie zu sehen. Darüber hinaus kann man die Fotografien von Anja Weber ab Mittwoch, den 18. Februar im Lebensort Vielfalt in Berlin betrachten. Die Vernissage findet um 19 Uhr statt. Ein Booklet zur Wanderausstellung ist als PDF erhältlich. (cw)



Bild: LADS/Anja Weber Quelle und weitere Informationen: http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1048


Gerade Transgender,Transsexuelle, Transidenten haben es nicht immer leicht in der Arbeitswelt und im Alltag. Da sollten wir  als Community an ihrer Seite zu stehen, und sie unterstützen!


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Dienstag, 17. Februar 2015

Teddy Award: die Gewinner 2015

Hallo Community,

hier möchte ich euch die diesjähriger Gewinner*innen des Teddy Award vorstellen:

Bester Spielfilm
Nasty Baby

Die Teddy Jury vergibt den Preis für den besten Spielfilm an Nasty Baby von Sebastian Silva. Die Jury möchte die mutige Absicht des Filmes hervorheben, eine dringende moralische Frage darzustellen. Regisseur Sebastian Silva portraitiert die Lebensweise der künstlerischen, schwulen Mittelklasse, und wie sie auf die Realitäten von Klasse, Rasse und Gentrifizierung prallt. Was als Film beginnt über den Kindeswunsch eines schwulen Pärchens und deren bester Freundin, verwandelt sich in eine grauenhafte Situation, die die Kluften innerhalb des LGBT Spektrums und der Gesellschaft symbolisiert. Es ist ein provokanter Film, der auf einfühlsame Weise den queer American dream portraitiert, und uns alle dazu einlädt, weiter zu träumen.

Bester Dokumentar/Essayfilm
El hombre nuevo
The new man

Schon als zwölfjähriger Junge kämpfte Roberto als Anhänger der Sandinistischen Revolution in Nicaragua für Bildung und soziale Reformen. Seinen politischen Kampf setzte er an der Seite der kommunistischen Tupamaros in Uruguay fort. Dreißig Jahre später kämpft er dafür, als Stephanía, als Frau, leben zu können und ringt um die Anerkennung durch Gesellschaft und Familie. Der Dokumentarilmer Aldo Garay begleitet Stephanía seit mehr als zwanzig Jahren und präsentiert mit El Hombre Nuevo das persönliche und liebevolle Porträt einer Frau, die auf ein bewegtes Leben zwischen Gewalt, Drogen, Prostitution und politischem Einsatz zurückblicken kann. Szenen aus ihrem Alltag werden mit Interviewaufnahmen unterschnitten, darunter auch Gespräche mit alten Bekannten, Weggefährten und Geschwistern sowie eine sehr leidenschaftliche Unterhaltung mit ihrer Mutter. So entsteht ein gleichermaßen vielschichtiges und intimes Bild der Gesellschaft zur Zeit der politischen Umbrüche in den Siebzigerjahren bis heute.

Bester Kurzfilm
San Cristóbal
Saint Christopher

Als besten Kurzfilm zeichnet die Teddy Jury San Cristobal_ von Omar Zúñiga Hidalgo aus, den wir als perfekt in seiner Regie und seinem Schauspiel erachten. Hidalgo zeichnet ein bewegendes Portrait zweier Männer in einem Fischerdorf im Norden Chiles, deren Leben bedroht ist, nachdem ihr Verhältnis entdeckt wird. Der Film lotet die Grenzen von „queer happiness“ in einer solchen Umgebung aus. Geschickt baut der Film auf Schichten von Sinn und Hoffnung, um das Versprechen einer sicheren Reise des heiligen Christophorus.

Jury Award
Stories of Our Lives

Mehrere Monate zogen Mitglieder des multidisziplinären Kunst Kollektives NEST durch Kenia und sammelten Geschichten von jungen LGBTI Menschen, von ihren Erfahrungen und ihrem Alltag in dem noch sehr homophob geprägten Land. Aus unzähligen anonymen Interviews entwickelten sie fünf Drehbücher für Kurzfilme, die einen Überblick über die gegenwärtige Situation und die Probleme der sexuell marginalisierten Jugendlichen liefern. In kurzen, schnörkellosen Szenen, klaren, poetischen Schwarz-Weiß-Bildern und ruhigen Tönen inszenierte Jim Chuchu die Episoden, die so unterschiedliche Themen wie Selbstfindung und Selbstbestimmung, Zwangsheterosexualisierung und Akzeptanz behandeln, eines jedoch gemeinsam haben: Alle erzählen vom Verlangen nach Liebe und der Angst davor, diese öffentlich zu leben. Eine Angst, die immer wieder zu der Frage führt, ob es besser ist, sich zu verstecken, zu resignieren und das Land zu verlassen oder zu bleiben und offen für sexuelle Vielfalt zu kämpfen. Trotz des Verbots, ihren Film in Kenia öffentlich zu zeigen, haben sich die NEST-Mitglieder für Letzteres entschieden und führen den Kampf um Anerkennung weiter.

Special TEDDY Award
Udo Kier

Der Special Teddy Award für die künstlerische Lebensleistung geht 2015 an den Schauspieler Udo Kier. Bei Rainer Werner Fassbinder lernte Udo Kier das Kinohandwerk und wurde die internationale Kraft, die aus dem Fassbinder-Clan hervorging. Seit fünf Jahrzehnten pendelt er zwischen Trash, Pop, Filmkunst und zwei Kontinenten. Er arbeitete mit Warhol, von Trier, Schlingensief und Madonna, er hat Blockbuster und Edeltrash gemacht und dabei Maßstäbe für nicht stereotype Männerrollen gesetzt.

 DAVID KATO
Vision & Voice Award
Martha Tholanah

Der David Kato Vision & Voice Award (DKVVA) ist stolz zu verkünden, dass der Award 2015 an die HIV positive Aktivistin Martha Tholanah aus Simbabwe geht. Martha riskiert jeden Tag ihr Leben, um lesbische, schwule, bisexuelle, transgender und intersexuelle Menschen (LGBTI) in ihrem Land zu unterstützen. Ihr Engagement ist ein starkes Beispiel einer heterosexuellen Verbündeten, die trotz Bedrohungen ihrer persönlichen Sicherheit solidarisch mit LGBTI Menschen ist.


Quelle und weitere Informationen:
http://blog.teddyaward.tv/blog/2015/02/13/teddy-gewinner-2015/
und http://www.queer.de/detail.php?article_id=23214


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Lutz van Dijk auf Lesertour mit "Endlich den Mut …"


Hallo Community,

Lutz van Dijk  ist auf Lesertour mit "Endlich den Mut …"

Am Freitag, 8. Mai, 19.30 Uhr
Magnus Hirschfeld Centrum/MHC, Borgweg 8, 22303 Hamburg

Info zum Buch:

"Endlich den Mut …"
Briefe von Stefan T. Konsinski (1925–2003)
208 Seiten, 14,90€, 978-389656-228-9

Briefe von Stefan K., der Hauptperson aus dem Jugendbuch-Klassiker Verdammt starke Liebe

Mit sechzehn die erste Liebe im Zweiten Weltkrieg, mit siebzehn verhaftet, gefoltert und dann verurteilt. Fast vierzig Jahre Schweigen und Verleugnung, mit fünfundsechzig Jahren Coming-out. Die Briefe von Stefan T. Kosinski sind ein bewegendes Zeugnis der Bewusstwerdung trotz tiefer Verwundungen, die nie wirklich heilen konnten ...


Verdammt starke Liebe
Die wahre Geschichte von Stefan K. und Willi G.
184 Seiten, 9,90€, 978-389656-229-6

Der Jugendbuchklassiker von Lutz van Dijk – als Taschenbuch!

Stefan ist vierzehn, als sich mit dem Überfall Deutschlands auf Polen im Sommer 1939 sein Leben über Nacht ändert. Zwei Jahre später lernt er Willi kennen, einen jungen deutschen Soldaten. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick – doch Liebe zwischen Männern verfolgen die Nazis streng. Trotz der ungeheuren Gefahr, die eine Beziehung für sie beide bedeutet, gehen sie das Wagnis ein.

Weitere Termine sind:

Mittwoch, 13. Mai, 20 Uhr
Schwules Museum, Lützowstraße 73, 10785 Berlin

Sonntag, 17. Mai, 18 Uhr
Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Gedenkstätte Schillstraße, 29223 Braunschweig

Montag, 18. Mai, 19.30 Uhr
Rosa Strippe, Kortumstraße 143, 44787 Bochum
(Im Rahmen der Pädagogischen Fachgespräche von Schule der Vielfalt)

Mittwoch, 20. Mai, 19 Uhr
Altstädter Bücherstuben, Bierstraße 37, 49074 Osnabrück
(Im Rahmen der Festwochen „Gay in May“)

Donnerstag, 21. Mai, 18.30 Uhr
Andersraum, Asternstraße 2, 30167 Hannover

Sonntag, 31. Mai, 19.30 Uhr
Hotel Lindenberg, Rückerstraße 47, 60314 Frankfurt/Main

Montag, 1. Juni, 19 Uhr
Buchladen am Markt, Wilhelmplatz 12, 63065 Offenbach

Mittwoch, 3. Juni, 15 Uhr
Volkshochschule Siegen, Markt 25, 57072 Siegen

Donnerstag, 4. Juni, 19.30 Uhr
Zentrum Weissenburg, Weißenburgstraße 28, 70180 Stuttgart

Sonntag, 7. Juni, 19.30 Uhr
SUB, Müllerstraße 14, 80469 München

Quelle: http://www.querverlag.de


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Aktuell: unser Treffen im April findet am 07.04.2015 statt

Hallo Community,

Trotz des Brandes im Hemingway`s findet unser Treffen wie geplant statt!

wegen den Osterfeiertagen findet unser Treffen  erst am 07.04.2015 , um 19:00 Uhr  im Restaurant Hemingway`s (Café – Restaurant - Bar) in der Bardowicker Straße 27 statt. 


Gegründet wurde die Selbsthilfegruppe Regenbogentreff 2003, um Hilfesuchenden mit Rat und Tat beizustehen. Sie ist eine Anlaufstelle für alle, die einen Menschen brauchen, der Ihnen zu hören kann und um Gleichgesinnte zu treffen. Ebenso ist sie eine Gruppe wo man sich nicht verstecken oder verstellen muss - nur einfach sich selbst sein. Sie ist aber auch  für Menschen, die sich nicht in die herkömmlichen Geschlechterkategorien Mann/Frau einordnen können oder wollen, beides leben oder sich ganz davon befreit haben. Wir freuen uns auch über Angehörige, Freunde und aufgeschlossene Interessierte.

Schau doch einfach mal vorbei, wir freuen uns Dich bei uns begrüßen zu können! 

lady*fest Lüneburg, 6.- 8. März 2015


DAS LADY*FEST

Hallo Community,

zum ersten mal findet  in der vom 6.- 8. März 2015 das lady*fest Lüneburg statt.

…in Lüneburg ist eine feministische, selbst organisierte  und nicht kommerzielle Veranstaltung, welche in der Tradition der Ladyfeste/LaDIYfeste steht, die sich gegen eine patriarchale und zweckmäßig geprägte Kulturindustrie richtet und die die Aufmerksamkeit auf Kreativität, Vernetzung und Selbstermächtigung der Teilnehmenden legt.

…soll  fe­mi­nis­tisch, queer, gegen  Ho­mo­pho­bie und Trans*pho­bie, gegen Doing Gen­der und für das  Auf­bre­chen von Nor­men, un­kom­mer­zi­ell, an­ti­ka­pi­ta­lis­tisch  und selbst­be­stimmt sein. Wir wol­len uns mit (eigenen) Ras­sis­men auseinandersetzen, He­te­ro­nor­ma­ti­vi­tät und Zwei­ge­schlecht­lich­keit in Frage stel­len und Schön­heits­idea­len ein star­kes  Selbst­be­wusst­sein ent­ge­gen­stel­len.

…ist ein unkommerzielles, ‘Do it yourself’ (DIY)-Festival. Es  wird von feministischen Aktivist_innen auf freiwilliger Basis  organisiert. Es ist ein Mitmach- und ein Gemeinschaftsfestival!  Das  DIY ver­ste­hen wir als Or­ga­ni­sa­ti­ons­mo­dus. Wir wol­len mit euch gemeinsam etwas auf die Beine stel­len, um gegen die dis­kri­mi­nie­ren­den Strukturen, die uns all­täg­lich um­ge­ben, zu  in­ter­ve­nie­ren. Daher wollen wir kein fertiges Konzept präsentieren, das nur noch konsumiert werden muss. Wir möchten sowohl bei den Teilnehmer*innen als auch innerhalb des Orgateams einen inhaltlichen Lernprozess anstoßen. Dabei sind uns Selbstorganisation und die Einbindung der Teilnehmer*innen wichtig.

…soll ein Schutz-/ und Freiraum sein, in dem sich FLTI* sicher fühlen und indem persönliche Horizonte erweitert werden können. Wir möchten uns mit andern FLT*I zusammentun, vernetzen, Wissen, Können, Ideen, Experimente, Solidarität, gemeinsame Visionen und die Energie teilen, die entsteht, wenn sich Menschen an einem Ort zusammentun.

Quelle und weitere Informationen sind hier zu finden: https://ladyfestlueneburg.wordpress.com/programm/

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Freitag, 13. Februar 2015

Mädchen? Junge? Pony? Eine Broschüre über Geschlecht & Trans* (nicht nur) für junge Leute

Hallo Community,

ich möchte euch die Broschüre  Mädchen? Junge? Pony? der Gruppe trans*geniale f_antifa aus Berlin vorstellen. Hier  findet ihr Informationen zu Geschlecht und trans*, was das eigentlich ist oder beinhaltet, womit Geschlecht verknüpft ist und was für Varianten es gibt, das eigene Geschlecht zu sehen und zu leben, nicht zu leben oder anders zu leben. Mädchen? Junge? Pony? 
Sie haben das Thema für (nicht nur) für junge Leute  leicht verständlich erklärt und nicht (nur) Klischee-Bilder von Trans*-Menschen aufgegriffen.  

Selbstverständlich sind wir auch hier für euch da, meldet euch einfach bei uns:
Telefonnummer:  04131 - 390095, mobil: 0171- 31 4 31 32
Email: wbirger44|at|arcor.de
Kommt zu unserem Treffen, es ist jeden 1. Montag im Monat um 19:00 Uhr im Restaurant Hemingway`s (Café – Restaurant - Bar) in der Bardowicker Straße 27.


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Mittwoch, 11. Februar 2015

„Die Schützen“ - Thomas Mohr liest aus seinem Roman

Hallo Community,

am Donnerstag, den 26. Februar 2015, 19.00 Uhr ist  Thomas Mohr zu Gast im MHC-Hamburg, er liest aus seinem Roman "Die Schützen".

Zum Roman:
Der Geschichtsstudent Timo beschäftigt sich für ein Seminar eher widerwillig mit den Kriegserinnerungen seines Großvaters Ernst. Bei den Recherchen stößt er allerdings auf überraschende Informationen, die seinen Forschergeist nun doch anregen. Er entdeckt nämlich, dass sich Ernst an der Ostfront in einen anderen Wehrmachtssoldaten verliebte.

Bei seinem Großvater reißen Timos Nachforschungen alte Wunden auf. Er ist wie sein Enkel homosexuell, hat seine Liebe aber nie leben können, denn als er sich zum ersten und einzigen Mal in einen Mann verliebte, war er bereits verheiratet. Aus Mangel an Courage und Gründen der Vernunft entschied er sich für Ehefrau und Familie. Auch Timo und seinen jordanischen Freund Ammar trennen Welten. Enkel und Großvater machen sich auf den Weg, aus der Geschichte zu lernen – gemeinsam und jeder für sich. Am Ende erkennt Timo, dass er die Chance hat, die seinem Großvater verwehrt war: für seine Liebe zu kämpfen.
Der Eintritt ist frei

Weitere Informationen zur Autorenlesung auf der Website des MHSC-Hamburg http://www.mhc-hamburg.de




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Dienstag, 10. Februar 2015

Transfrau bei Heidi Klum

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hier habe ich eben einen interessanten Beitrag gefunden:

Mit der 25-jährigen Pari tritt zum ersten Mal eine transsexuelle Kandidatin bei "Germany's Next Topmodel" an.

"Du siehst aus wie ein amerikanisches Topmodel", schwärmte bereits Wolfgang Joop, der ebenso wie seine Jury-Kollegen Heidi Klum und Thomas Hayo zunächst nichts von ihrer Transsexualität wussten.

Pari hatte sich im Casting für die zehnte Staffel gegen mehr als 1.200 Bewerberinnen durchgesetzt. "Germany's Next Topmodel" läuft wieder ab kommenden Donnerstag um 20.15 Uhr auf ProSieben.

"Schon mit vier Jahren schminkte ich mich mit dem Make-up meiner Mutter und entwarf meine eigenen Kleider aus Vorhängen", sagte Pari der "Bild"-Zeitung.
"Ich bin eine Frau und war eigentlich immer eine Frau. Menschen wollen immer wissen, was sich in der Hose einer transsexuellen Person befindet. Meiner Ansicht nach ist das sehr unverschämt."

Mit der Australierin Andreja Pejic und der Brasilianerin Lea T. hat sie zwei prominente Vorbilder. Beide wurden einem männlichen Körper geboren und zieren heute die Laufstege und Magazin-Cover dieser Welt.

Quelle und weitere Informationen: http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1040

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LSBTIQ-Party-Tipps für Lüneburg und Uelzen

Hallo Community,

hier habe ich zwei Party-Tipps für euch:

Lüneburg

queer_getanzt - running DJ_anes
Samstag, 21. Februar 2015 um 22:00
Anna & Arthur Katzenstraße 2 21335 Lüneburg


Uelzen

Samstag,21. März 2015
Pink-Party for Gays, Les und Gabis!
Eine Tanzfläche - eine Party - eine Stadt! Ab 22 Uhr - Eintritt 5€.
im Café Komma, Schnellenmarkt 11,29525 Uelzen
Weitere Informationen auf: www.luenegay.de


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Montag, 9. Februar 2015

Was bedeutet: Two Spirits

Hallo Community,
habt ihr schon gewusst:


“Two Spirits” – dieser Begriff bezeichnet bei den amerikanischen Ureinwohnern besondere Menschen. Wie der Name schon andeutet, leben quasi zwei Seelen im Körper dieser Leute – eine männliche wie eine weibliche.
Je nach Stamm kannte man – neben dem Männlich und Weiblich – daher entweder ein drittes Geschlecht, oder auch insgesamt vier Geschlechter, die eben weibliche Männer und männliche Frauen mit einschlossen.
Damit war eine Frau, die sich anzog und verhielt wie ein Mann oder umgekehrt, nicht mit einem Mann beziehungsweise einer Frau im üblichen Sinne gleichzusetzen, sondern nahmen eine besondere Stellung in der indianischen Gesellschaft ein. Sie wurden oft als Menschen mit besonderen Kräften und Fähigkeiten verehrt. So waren Two-Spirits mit einem von Geburt an männlichen Körper oft Heiler und Two-Spirits mit einem von Geburt an weiblichen Körper oft Krieger oder Häuptling. Sie gingen mit dem gleichen wie ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht eine Partnerschaft ein.

Quelle und weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Two-Spirit

Linktipp zu Two Spirit:
Frauenmänner – Männerfrauen. Two-Spirits bei den Native Americans
Ein Interview mit Dr. Sabine Lang


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Freitag, 6. Februar 2015

Jan Meier Ansprechpartner f. gleichgeschlechtliche Lebensweisen zu Gast beim Regenbogentreff

Hallo Community,

am 02.03.2015 ist Jan Meier Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen zu Gast beim Regenbogentreff Lüneburg.
Er ist seit 2007  Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (AgL) der Polizei Lüneburg. Er zuständig u. a. für alle Bürger*innen bei Sachverhalten im Zusammenhang mit der eigenen oder fremden Homo-/Bisexualität, wenn auch ein Bezug zur Polizei gegeben ist. Dies kann der Fall sein, wenn sie oder jemand anderes Opfer einer Straftat geworden ist, weil sie z. B. homosexuell sind. Dies kann aber auch dann der Fall sein, wenn es zu Straftaten innerhalb einer gleichgeschlechtlichen Beziehung gekommen ist.

Weitere Informationen über die Arbeit von Jan Meier sind hier zu finden.


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Donnerstag, 5. Februar 2015

Die Internationalen Filmfestspiele in Berlin – mit vielen sehenswerten LGBT-Filmen im Programm.

Heute beginnen die 65. Internationalen Filmfestspiele (05.02-15.02.2015) in Berlin – mit vielen sehenswerten  LGBT-Filmen im Programm.
Besonders stark vertreten im diesjährigen Programm sind Coming-of-Age-Geschichten, die im queeren Kino schon immer eine wichtige Rolle gespielt haben.

Neben Erstlingswerken und unbekannten Namen stellt bei den Filmfestspielen 2015 der argentinische Filmemacher Marco Berger, seinen neuen Film "Mariposa" vor. In dem es um Romina und Javier geht. Diese erleben die Welt in zwei Wirklichkeiten, die parallel existieren: Einmal sind sie einander begehrende Geschwister, die ihre Sexualität unterdrücken müssen. Das andere Mal sind sie befreundet, aber in einen komplexen Reigen der Lüste verstrickt, der verschiedene Figuren miteinander verbindet.

Rosa von Praunheim blickt in "Härte" mit einer Mischung aus Interviews und nachgestellten Szenen auf die von Gewalt und Missbrauch  geprägte Biografie des Kampfsport-Champion Andreas Marquardt.  Dieser wurde über Jahre von seiner Mutter missbraucht. Als Erwachsener war er Zuhälter und quälte Frauen. Später kam er für mehrere Jahre in Haft, wo er sich einem Therapeuten anvertraute.

Winfried Glatzeder, spielt hingegen in Peter Kerns "Der letzte Sommer der Reichen" einem bitterbösen und opulenten Sittengemälde  eine wichtige Rolle.

Weitere Informationen sind hier zu finden: Queer.de und Siegessäule.de


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Radiotipp: Am 20.02.2015 ist Queer ON AIR

Queer ON AIR

wird alle 4 Wochen am Freitagabend von 19.00 bis 20.00 Uhr wird auf Radio ZuSa gesendet.

Inhalte der Sendung sind schwule Meldungen und politische Nachrichten aus aller Welt, ebenso wie Infos und Veranstaltungstipps aus der Region, die besonders für Schwule und Andersliebende allgemein interessant sind. Musik gibt es natürlich auch.

Die nächste Sendung ist am: am 20.02.2015

Zu empfangen ist Radio Zusa über die Frequenzen 88.0, 89.7 und 95.5 MHz und weltweit als Livestream unter www.radio-zusa.de

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Der Regenbogentreff aus Lüneburg stellt sich vor:

Herzlich willkommen auf dem Blog der Selbsthilfegruppe Regenbogentreff aus Lüneburg.
Wir freuen uns, dass Ihr den Weg auf  unseren  Blog gefunden habt. Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Lesben, Bisexuelle, Transgender, Schwule und Queer aus Lüneburg. Auf unserem Blog findet Ihr alles Rund von/über die  LSBTTIQ - Community.

Gegründet wurde die Selbsthilfegruppe Regenbogentreff 2003, um Hilfesuchenden mit Rat und Tat beizustehen. Sie ist eine Anlaufstelle für alle, die einen Menschen brauchen, der Ihnen zu hören kann und um Gleichgesinnte zu treffen. Ebenso ist sie eine Gruppe wo man sich nicht verstecken oder verstellen muss - nur einfach sich selbst sein. Sie ist aber auch  für Menschen, die sich nicht in die herkömmlichen Geschlechterkategorien Mann/Frau einordnen können oder wollen, beides leben oder sich ganz davon befreit haben. Wir freuen uns auch über Angehörige, Freunde und aufgeschlossene Interessierte.

Schau doch einfach mal vorbei, wir freuen uns Dich bei uns begrüßen zu können!

Geleitet und organisiert wird die Gruppe von:  Birger Johnson.
Wir treffen uns jeden 1. Montag im Monat um 19:00 Uhr  im Restaurant Hemingway`s (Café – Restaurant - Bar) in der Bardowicker Straße 27. 

Vielleicht hast auch Du Lust einmal vorbei zu schauen.

Jeder – unabhängig vom Geschlecht, Identität, Alter, Hautfarbe, Behinderung, Krankheit, Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung (oder habe ich noch etwas vergessen?) ist willkommen. Selbstverständlich sind auch heterosexuell orientierte Menschen willkommen.

Unsere Devise ist:

Respekt und Toleranz dem anderen gegenüber, der nicht so ist wie ich!

Also hast Du Lust und Zeit – dann schau bitte vorbei.

Unsere Kontaktdaten sind:

Anschrift: Regenbogentreff  Lüneburg, Hindenburgstr.114A, 21335 Lüneburg

Telefonnummer:  04131 - 390095, mobil: 0171- 31 4 31 32